FH, Duale Hochschulen und Universitäten

Im Rahmen des Studiums setzen aber auch die einzelnen Hochschulformen ihre Schwerpunkte unterschiedlich.

DUALE HOCHSCHULEN
Duale Hochschulen oder auch Berufsakademien machen eine Art Verschmelzung zwischen fachpraktischer Ausbildung im Betrieb und Theorie an der Hochschule möglich. Du nimmst also nicht nur am Unterricht der Hochschule teil, sondern arbeitest innerhalb des dreijährigen Studiums auch abwechselnd immer mehrere Wochen in einem Unternehmen.

Du kannst die erlernten Studieninhalte somit in der nächsten Praxisphase immer direkt anwenden. Nach erfolgreichem Abschluss besteht für dich zudem die Aussicht auf Übernahme durch das ausbildende Unternehmen.

FACHHOCHSCHULEN
Mit Hilfe von Praxissemestern werden dagegen die Studiengänge an den Fachhochschulen oder anderen Instituten ähnlich anwendungsorientiert angeboten. Eine weitere Gemeinsamkeit mit den dualen Hochschulen und Berufsakademien besteht darin, dass eine Vielzahl der Studiengänge speziell auf die Hotellerie und Gastronomie ausgelegt ist.

UNIVERSITÄTEN
Entscheidest du dich jedoch für ein Bachelor-Programm an einer Universität, wirst du dich während des Studiums ausschließlich mit dem gesamten Tourismus beschäftigen. Eine Spezialisierung auf den Bereich Hotel oder Restaurant findest du bei diesen Programmen nicht. Hinzu kommt, dass die Universitäten den Schwerpunkt ihrer Studiengänge sehr wissenschaftlich ausrichten.

Ein breites Fächerangebot, mit oder ohne touristischen Bezug, gibt vor allem aus betriebswirtschaftlicher Sicht umfassende Einblicke. Alle Hochschulen setzten ein Abitur sowie eventuell weitere Zulassungsvoraussetzungen voraus.